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Schornsteinfegerinnung Magdeburg
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
Schornsteinfegerinnung Magdeburg
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

Der Landesverband

Informationen

Informationen zum
Landesverband

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Imagekampagne der Schornsteinfeger in Sachsen-Anhalt

Zum Januar 2016 startete der Landesinnungsverband mit den drei angeschlossenen Innungen Altmark, Magdeburg und Halle eine landesweite Imagekampagne unter dem Motto "Wir lieben Ihr Zuhause". Ziel der Kampagne ist es das Bild des Schornsteinfegers in der Öffentlichkeit zu pflegen und diesen Lehrberuf für junge Menschen in den Fokus zu rücken. Die Kampagne setzt auf typische Marketinginstrumente, wie Plakatwerbung und Handouts, eine moderne Radiowerbung und dem CO2OL-Projekt, ein Projekt zur CO2-Kompensation des von den Fahrzeugen der Schornsteinfegerbetriebe ausgestoßenen Kohlendioxids. So fahren seit Anfang 2016 alle Innungsschornsteinfeger in Sachsen-Anhalt CO2-neutral zum Kunden. 
Alle Infos zur Kampagne "Wir lieben Ihr Zuhause" finden Sie auf den entsprechenden Webseiten.

Glückstour der Schornsteinfeger macht Halt in der Altmark

Seit vielen Jahren radeln die Schornsteinfeger für den guten Zweck durch Deutschland. Die Spendenerlöse kommen krebskranken Kindern zugute und sollen den Erkrankten und deren Angehörigen das Leben etwas erleichtern.
 
Ein Schornsteinfegerkollege, der zum ersten Mal dabei war, ist der Obermeister der Innung Altmark Reinhard Wegner, der die Glückstour hier mal aus der Sicht des Teilnehmers schildert:
 
Am 28. Juni gegen ca. 10.00 Uhr war für mich Start in Wolfsburg Richtung Tangermünde, Streckenlänge ca. 105 km (Gesamtstrecke der Tour ca. 1.000 km). Das Wetter war wunderschön und wir konnten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 30 km/h halten.
 
Etwa zur Hälfte der Strecke kehrten wir in Gardelegen bei unserem Landesinnungsmeister Torsten Kiel ein, der uns mit Gegrilltem und selbst gebackenem Kuchen verwöhnte.
 
Die Radler wollten gar nicht weiterfahren, so gut hat es ihnen dort gefallen. Aber es lagen ja noch mehr als 50 km bis zum Etappenziel in Tangermünde vor uns. Also rafften wir uns auf und traten ordentlich in die Pedale. Wir kamen gut voran und fuhren, in Tangermünde angekommen, erst noch eine Ehrenrunde durch die Innenstadt um dann auf dem vollen Marktplatz unter großem Jubel in Empfang genommen zu werden.
 
Der Bürgermeister der Stadt Tangermünde, Rudolf Opitz, begrüßte die Radfahrer in seiner Stadt. Er bedankte sich für das Engagement der radelnden Schornsteinfeger und freute sich wohl auch über die Werbung für Tangermünde.
 
Anschließend, übergab Schornsteinfegermeister Ralf Heibrok, einer der Verantwortlichen der Glückstour, Schecks an zwei Institutionen für krebskranke Kinder. Je Scheck über 4.200,- Euro. Insgesamt wurden über 140.000,- Euro an 32 Institutionen übergeben.
 
Ein Höhepunkt auf dem Marktplatz war die tolle Erbsensuppe, die von Schornsteinfegermeister im Ruhestand Siegfried Pianka mit sehr großem Aufwand zubereitet und gemeinsam mit der Mitarbeiterin des Ordnungsamtes Verena Mandelkow verkauft wurde. Der Verkaufserlös ist ohne Umwege direkt gespendet worden. So kamen mit vielen anderen Spenden ca. 1.200,- Euro zusammen. Auch die Fußballer vom Sparkassencup entschlossen sich spontan Geld zu spenden. Die Schornsteinfeger waren außerdem eine willkommene Kulisse bei einem anwesenden Hochzeitspaar und bei den jungen Frauen eines Junggesellinnenabschieds.
 
Sonntag ging es dann ca. 115 km bei strömendem Regen nach Potsdam. Auch dort wurden wir herzlich empfangen (es gab jede Menge Freibier!!). Auch hier wurden, wie in Tangermünde, Schecks in Höhe von ca. 4.200,- Euro überreicht und dankbar entgegengenommen.
 
Montag ging es dann ca. 50 km nach Berlin mit prominenter Begleitung. Mit dabei waren der Olympiasieger und Weltmeister im Gewichtheben Matthias Steiner und der Olympiasieger im Radsport Robert Bartko. Nachdem wir durch 5 Stadtteile gefahren sind, was nicht immer ganz einfach war, wurden dann auch in Berlin die Schecks über 4.200,-  Euro überreicht. Die Übergabe musste allerdings sehr schnell gehen, da ein Gewitter aufzog und es schon stürmisch wurde.
 
Gegen 17.00 Uhr war dann das Ziel und Tourende erreicht – der Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks im Maritimhotel in Berlin.
 
Fazit: Es war eine SUPERTRUPPE !! Vom Organisator über die teilnehmenden Fahrer, bis zu den Helfern, den Fahren der Begleitfahrzeuge und Monteuren. Da wurde das Motto der Schornsteinfeger praktiziert und gelebt : EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN!
 

Neuer Schulleiter der Bildungsstätte der Schornsteinfeger

Dass Hans Poltersdorf in diesem Jahr von seinem Amt als Schulleiter der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e.V. in Doberschütz zurücktreten würde, war ja schon seit langer Zeit bekannt. So fand, wie geplant, Ende letzten Jahres eine Ausschreibung für die Stelle des Schulleiters in verschiedenen Medien statt. Nach einer entsprechenden Vorauswahl wurden im März die Bewerbungsgespräche durchgeführt. Bereits nach kurzer Zeit kristallisierte sich Herr Stefan Schulze als Kandidat heraus. Herr Schulze hat seinen Wohnsitz in Kemberg bei Wittenberg, ist verheiratet und stammt aus einer Schornsteinfegerfamilie, er überzeugte durch seine angenehme und kompetent wirkende Erscheinung und hat mit seiner Qualifikation als Schornsteinfegermeister und als Bauingenieur (FH) die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Führung der Bildungsstätte.
 
Auf der Mitgliederversammlung des Schulvereins am 03. April 2014 wurde Herr Schulze als Schulleiter der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e.V. bestätigt und wird die Stelle am 01.08.2014 antreten. Bereits ab 01.07.2014 wird eine Einarbeitung in die Tätigkeitsbereiche durch Herrn Poltersdorf erfolgen. Wir wünschen Herrn Schulze für diese anspruchsvolle Aufgabe viel Erfolg. (Foto: S.Schulze)

Partnerschaftsvereinbarung Maler-Schornsteinfeger


Schwarz und Weiß, Schornsteinfeger und Maler. Eine Verbindung zwischen den beiden traditionsreichen Handwerksberufen mit den so gegensätzlichen Berufsfarben erschließt sich auf den ersten Blick nicht. Manch einer mag denken, dass die Schnittpunkte sich darauf beschränken, dass der Schornsteinfeger die Stube einstaubt und der Maler den Schaden behebt. Aber abgesehen davon, dass dieser Fall heutzutage so gut wie nicht mehr vorkommt, haben beide Berufe einiges gemeinsam.
 
So ist die energetische Gebäudesanierung  wesentlicher Bestandteil des täglichen Betätigungsfeldes beider Gewerke. Die Schornsteinfeger unterstützen und beraten zum einen im Bereich der geeigneten Feuerungsanlagen, darüberhinaus bieten immer mehr Schornsteinfegerbetriebe die Gebäudeenergieberatung an und haben sich entsprechend qualifiziert. Die Betriebe der Maler- und Lackiererinnung sind die Spezialisten, wenn es um die Sanierung und Dämmung der Wände im Gebäude geht. Gerade bei der Umsetzung der Dämmmaßnahmen besteht die Gefahr, dass die fehlerhafte Bauausführung zu massiven Gebäudeschäden führt und sich die nicht unerheblichen Investitionen im Nachhinein als Schadensursache herausstellen. Aus diesem Grund führt bei der Gebäudedämmung kein Weg an einem qualifizierten Fachbetrieb der Maler- und Lackiererinnung vorbei.
 
Um für den Kunden ein ordentliches und innovatives Gesamtpaket anbieten zu können bot sich eine Zusammenarbeit der beiden Handwerke regelrecht an. Aus diesem Grund haben der Landesinnungsverband der Maler- und Lackiererinnung Sachsen-Anhalt und der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt eine Partnerschaftsvereinbarung geschlossen. In dieser Vereinbarung ist die Zusammenarbeit beider Handwerksberufe zum Zwecke der Steigerung der Kundenzufriedenheit beider Gewerke formuliert. Mit Umsetzung der Partnerschaftsvereinbarung ist sichergestellt, dass die Dämmmaßnahmen genau auf die baulichen Besonderheiten der Gebäude abgestimmt werden. Zu diesem Zweck bedienen sich die Maler der Dienste des Schornsteinfegerhandwerks im Bereich der Gebäudeenergieberatung. Die Schornsteinfeger leisten dem Kunden Hilfestellung bei der Auswahl des Fachbetriebes für die Ausführung der Dämmmaßnahmen und nutzen hierfür das Know-How der Innungsbetriebe aus dem Maler- und Lackiererhandwerk.
 
Uwe Runge, Landesinnungsmeister des Maler- und Lackiererhandwerks und Torsten Kiel, Landesinnungsmeister des Schornsteinfegerhandwerks unterzeichneten die Partnerschaftsvereinbarung am 22. März 2014 im Rahmen des 26. Verbandstages des Maler- und Lackiererhandwerks in Schönebeck. Beide Vertreter sind zuversichtlich, mit dieser Vereinbarung den Grundstein einer erfolgreichen Zusammenarbeit gelegt zu haben.

Ausbildung

Beruf Schornsteinfeger

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